Wir sehen nur, was uns interessiert und bewegt, nur das, was wir sehen wollen. Manchmal sehen wir sogar offenen Auges gar nichts, außer den inneren Bildern. Träumen mit offenen Augen - da siegt die Phantasie über die bloße Reizbarkeit der Sinne. Beim Träumen gewinnt die Vision, das innere Bild Oberhand über die äußerlich wahrnehmbare Wirklichkeit. Kunst ist immer mehr als ein Abbild. Sie zeugt von etwas, das da ist, und sie steht als Zeichen für etwas, das sein wird. |
|